Ist Jagen gut für die Umwelt?


Jägern wird oft unterstellt, dass sie aus purer Lust am Töten jagen, und dabei in verheerendem Ausmaß in das natürliche Ökosystem eingreifen.

Allerdings gibt es einige Tatsachen, die diesen Pauschalisierungen entgegensprechen. Zum Einen kann man in Deutschland nicht von einem natürlichem Ökosystem sprechen, weil es sich bis auf wenige Gebiete um eine Kulturlandschaft handelt- das Ökosystem also bereits massiv vom Menschen verändert wurde.

Dies schlägt sich vor allem durch die Land- und Forstwirtschaft nieder. Die meisten in Deutschland lebenden Wildarten haben haben keine natürlichen Fressfeinde einerseits, verfügen andererseits durch die Intensive Landwirtschaft über ein geradezu unerschöpfliches Nahrungsangebot.

Durch diese Umstände würden sich die Wild-Populationen ohne Bejagung innerhalb kürzester Zeit vervielfachen.

Eine Folge wären große Wildschäden in der Land- und Forstwirtschaft, eine andere, welche das Wohlergehen des Wilds direkt betrifft ist, dass sich Kranken und Seuchen in unkontrollierten Wildbeständen stärker verbreiten würden.

Gerade beim Schwarzwild würden sich die Anzahl der Tiere ohne Bejagung jährlich bis zu verdreifachen!

Des Weiteren droht Deutschland schon seit Jahren ein Ausbruch der afrikanischen Schweinepest. Der Ausbruch der Seuche, welche gerade auf die Schweinefleischindustrie verheerende Folgen nach sich zöge, kann nach einhelliger Meinung nur durch die intensive Bejagung des Schwarzwilds verhindert werden.

Bei der Jagd auf Raubwild wie beispielsweise Fuchs, Waschbär oder dem Dachs geht es wiederum darum, die Tiere zu schützen die von ihnen gefressen werden würden.

In der vom Menschen beeinflussten Natur leistet die Jagd also einen wichtigen Beitrag zum Schutz des Waldes, der Landwirtschaft und der Wildtiere- und damit auch zum Umweltschutz.

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